Paris, Frankreich
Der Eiffelturm in Paris
 

Kathedrale Notre-Dame de Paris

Die Metropole Paris ist eine Stadt mit unzähligen Facetten. Die Hauptstadt Frankreichs ist auch bekannt als Stadt der Liebe oder auch für ihre hochelegante Mode. So ist es kein Wunder, dass viele Besucher dem unvergleichlichen Charme der Stadt erliegen und in ihren Bann gezogen werden. Natürlich bietet Paris seinen Besuchern unzählige Sehenswürdigkeiten, allen voran den Eiffelturm als Wahrzeichen der Stadt über den Triumphbogen bis hin zum Kunstmuseum Louvre, in dem Leonardo da Vincis Mona Lisa ihr zu Hause gefunden hat.
 
Paris in Frankreich
 
Ein weiteres Highlight der Stadt, das man sich bei einem Besuch auf keinen Fall entgehen lassen darf, ist die beeindruckende Kathedrale Notre Dame de Paris. Als eines der ältesten gotischen Gebäude Frankreichs erhebt sie sich majestätisch im Zentrum von Paris auf der Insel Ile de la Cite.
 
Wie Sanibel Island in Florida ist die Kathedrale Notre-Dame in Paris ein Highlight die sich viele Besucher gerne anschauen.
 
Die berühmte Kathedrale Notre-Dame de Paris
 
Zwar heißen viele Kirchen, besonders im Französischen Sprachgebrauch, Notre Dame, doch die Kathedrale in Paris ist nicht einfach nur irgendeine Kirche, sondern zählt zu einem der bedeutendsten Bauwerke Europas. Ihr Name bedeutet übersetzt Unsere liebe Frau von Paris und war bereits Schauplatz bedeutender Ereignisse wie beispielsweise der Krönung Napoleon Bonapartes zum Kaiser. Gleichzeitig markier sie den Kilometre zero Frankreichs. Und außerdem spielt hier Victor Hugos berühmter Roman "Der Glöckner von Notre Dame". Wer die Kathedrale betritt, der wird zunächst wahrscheinlich von der ungeheuren Größe erstaunt sein, denn das Kirchenschiff ist mit einer Länge von 130 Mwtern und einer Deckenhöhe von 35 Metern ein rießiger Raum. Das Licht im Inneren wird bestimmt durch die großen und farbigen Mosaike an den Fenstern der Kathedrale.
Notre-Dame ist auch der Sitz des Erzbistums von Paris. Bis das Gebäude mit den zwei Türmen, die 69 Meter hoch sind, ferig gestellt war, dauerte es insgesamt über 200 Jahre.

Zur Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik begannen die Menschen damit, die Kathedrale Notre-Dame de Paris zu bauen. Dies zeigt sich auch in der Architektur, denn die frühen Bereiche der Kirche weisen eindeutig noch Kennzeichen der Romanik auf, wobei der Großteil der Kirche gotisch geprägt ist. Bereits vor den Zeiten von Notre-Dame existierte an dieser Stelle eine Kirche, die als Stefansdom bekannt war und ungefähr um das Jahr 540 entstanden ist. Die Bauzeit lässt sich in vier Phasen einteilen.

Die erste Bauphase wird gekennzeichnet durch den Bau des Chores und seiner zwei Umgänge. Baubeginn war im Jahre 1163 unter der Herrschaft von König Ludwig dem Vierten. Die Ferigstellung und Weihung war im Jahre 1183.

In der zweiten Bauphase bis 1990 wurde das mittlere Drittel des Kirchenschiffes gebaut, wohingegen im dritten Bauabschnitt das vordere Drittel errichtet wurde.

Die Turmgeschosse wurden erst in der vierten und somit letzten Phase errichtet. Dies war in den Jahren von 1225 bis 1250. Es kamen etliche Kapellen als Anbauten an die Seitenschiffe hinzu.

Dass die Kirche jedoch deutliche Elemente der Romanik enthielt, stieß manchen Leuten damals etwas auf, weshalb ein Teil des Querschiffes wieder abgerissen werden musste.

So änderte sich im Laufe der Zeit sowohl das Aussehen der Nord- als auch der Südfassade des Querschiffes.
 
Wenn man in Paris Urlaub macht dann sollte man es nicht versäumen die Kathedrale Notre-Dam zu besichtigen.
 
Die Außenfassade ist gekennzeichnet von der Ineinanderverschränkung von vielen Quadraten, die ein Rechteck mit dem Seitenverhältnis 2:3 aufbauen. Diese Proporionen sollen die harmonische Ordnung des Universums wiederspiegeln. Auffallend ist auch das markante Strebewerk, das ein wesentliches Merkmal für die gotische Architektur ist und erstmals genau bei dieser Kirche zum Tragen gekommen sein soll.

Sehr markannt sind auch die zahlreichen Grotesken der Galeries des Chimeres, die auf die Stadt hinab blicken. Bei den heutigen Wasserspeiern handelt es sich jedoch lediglich um Kopien und Nachbauten der originalen Figuren.

Im Inneren fallen dem Besucher besonders die prächtigen Buntglasfenster ins Auge, die allesamt mit farbigen Mosaiken verziert sind und eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.